Tee und Kräuter

Der Mensch und die Heilkraft der Tees und Kräuter

Schon seit jeher haben sich die Menschen die Natur und ihre Früchte zu Nutze gemacht. So wurden auch schon seit dem Ursprung Pflanzen und Kräuter zum Wohle der Menschen genutzt. Weise Frauen und Männer konnten sich ein unvorstellbares Wissen über die Wirkung und Heilkraft verschiedenster Heilkräuter, Kräuter und Pflanzen aneignen und dieses auch zur Heilung ihrer Mitmenschen verwenden. Diese weisen Menschen waren als Schamanen, Kräuterhexen, Medizinmänner und so weiter bekannt.

Heute wissen wir zwar immer noch recht viel über die Heilwirkung von Kräutern und Pflanzen, jedoch ist im Laufe der Zeit viel von diesem Wissen verloren gegangen, ob durch die heilige Inquisition und die Hexenverbrennung oder die zunehmenden Fortschritte in den Bereichen der Pharmakologie und Chemie.

Es gibt eine reiche Palette an Kräutern, die für die unterschiedlichsten Leiden, Beschwerden oder Defizits eingesetzt werden können. Zu den wichtigsten und bekanntesten Heilkräutern zählen Arnika, roter Sonnenhut, Aloe Vera, Fenchel, Schafgarbe, Kamille, Ginseng und andere. Die Liste wäre zu lange um hier alle wichtigen Kräuter und Heilpflanzen zu erwähnen.

Der Mensch bewegt sich in seiner hektischen Welt immer mehr weg von der Natur und dem Ursprung und immer weiter in Richtung Chemie, Kunststoff und Artifiziellem. Diese Bewegung bringt es leider mit sich, dass der Mensch immer weniger über seine natürliche Umgebung weiß. Heutzutage weiß fast niemand mehr welche Pflanzen für kleine Wehwehchen wie beispielsweise Blähungen, Halsschmerzen oder Prellungen wirksam sind. Man hätte die ganzen Pflanzen fast vor seiner Haustüre und könnte jederzeit seine Notwendigkeiten abdecken, doch der Mensch bevorzugt Tabletten und andere Medikamente aus der Pharmaindustrie, die teilweise schädliche Nebenwirkungen für den Organismus haben können.

In den verschiedenen Apotheken und Drogeriemärkten kann man die verschiedensten Heilpflanzen kaufen und so hat man jederzeit zu Hause ein kleines Notfallpaket für alltägliche Beschwerden. Wer sich besonders gut auskennt, der kann die Heilkräuter sogar selber suchen und pflücken und anschließend zu Hause trocknen und verarbeiten.

Die unüberlegte Handhabung von Medikamenten und das in Vergessenheit geraten der Heilpflanzen haben noch weitere negative Nebenwirkungen. Die Medikamente können bei vermehrter und wiederholter Einnahme eine Toleranz bewirken, das heißt, dass der Körper irgendwann nicht mehr auf die Wirkung der Medikamente anspricht und man sich so gezwungen sieht zu noch stärkeren Mitteln aus der Pharmaindustrie zu greifen. Im Gegensatz dazu helfen Kräuter und Heilpflanzen dem Organismus sich selbst zu regulieren und wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Es ist beeindruckend was man alles mit Tees und Kräutern im menschlichen Organismus bewirken kann. Ein kleiner Tee aus Fenchel lindert Verdauungsprobleme und Blähungen oder ein Brennnessel Tee hilft bei Nierenleiden. Wer häufig Blasenprobleme hat, kann zu Liebstöckel greifen und sogar für Depressionen gibt es ein Mittel aus der Natur - das Johanniskraut.

Die Kräuter und Pflanzen können nicht nur zur Behandlung von Beschwerden angewendet werden, sondern auch verschiedene Gerichte und Speisen verfeinern. Die Kräuter in der Küche sollten auf keinen Fall fehlen. Zu den gängigsten Kräutern gehören Basilikum, Petersilie, Schnittlauch, Kümmel, Oregano, Majoran, Thymian, Rosmarin, Koriander, Liebstöckel und andere. Auch hier können wir nicht alle der köstlichen Kräuter aufzählen, denn die Liste wäre zu lange. Man kann ein leckeres Gericht bestens mit frischen oder getrockneten Kräutern aus dem Garten oder aus dem Drogeriemarkt verfeinern. Kräuter aus dem Topf können eine Vorbeugende Wirkung für verschiedene Krankheiten und eine Stärkung des Immunsystems bewirken.

Der Spruch: "Für jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen" scheint also wahr zu sein.