Beeren im Garten

Beeren selbst anbauen

Beeren, ob wild oder aus dem eigenen Garten, kennen die meisten Menschen seit ihrer eigenen Kindheit. Und so wollen sie oft auch die eigenen Kinder durch Sammeln oder Anbau von leckerem Beerenobst an Natur und Garten heranführen.

Der Abwechslung in Ihrem Obstgarten sind heutzutage keine Grenzen gesetzt, denn es gibt nicht mehr nur die klassischen Beerenfrüchte wie Himbeeren und Brombeeren, Stachelbeeren und Johannisbeeren, mit denen unsere Eltern und teilweise auch wir aufgewachsen sind.
Zusätzlich finden Sie in jedem Baumarkt und Gartencenter eine Vielzahl an Misch- und Neuzüchtungen wie die Jostabeere, Tayberry, Vitalbeere und andere. Die wichtigsten stellen wir Ihnen hier vor.
Wer statt der modernen Züchtungen lieber auf die bei uns heimischen und altbekannten Beeren zurückgreift, kann hier weiterlesen: Klassiche Beeren

 

Heidelbeere – Blaubeere

Heidelbeere

Heidelbeeren alias Blaubeeren gab es immer schon in unseren hemischen Wäldern, jedenfalls was die echte Heidebeere betrifft. Die Früchte, die wir heutzutage im Supermarkt kaufen können und in unseren Gärten anbauen, ist allerdings die Amerikanische Heidelbeere, auch Kulturheidelbeere genannt.

Das Fruchfleisch ist hell und nicht dunkel, d.h. die Beeren enthalten wesentlich weniger der blau-färbenden Inhaltsstoffe und damit auch weniger der gesunden sekundären Pflanzenstoffe (Polyphenole). Trotzdem sind allerdings noch mehr der wertvollen Polyphenole enthalten als in vielen anderen Früchten. Vor allem sind die blauen Beeren sehr lecker und schon deshalb beliebt bei Jung und Alt.Außerdem sind die Amerikanischen Heidelbeeren auch viel länger haltbar.

Wenn Sie Heidelbeeren im eigenen Garten anpflanzen möchten, bedenken Sie, daß die Sträucher saure Erde benötigen. Somit gedeihen Sie ideal im Rhododendron- oder Moorbeet, falls Sie schon eines haben. Ansonsten kaufen Sie einfach die spezielle saure Pflanzerde (Moorbeeterde) und es steht dem gesunden Wachstum der Pflanzen nichts im Wege. Ansonsten sind die Kulturheidelbeeren nämlich recht anspruchslos und benötigen eher wenig Dünger. Am besten schaffen Sie sich zwei verschiedene Sorten an, dann ist der Ertrag beider Sorten wesentlich höher.

Hier bestellen: Heidelbeere – Pflanzen & Beeren

 

Aronia – Apfelbeere

Aronia–Apfelbeere

Aronia / Apfelbeeren schmecken süß-säuerlich mit einer leicht herben Note. Wie der Name schon andeutet, sind Aroniabeeren mit dem Apfel verwandt. Die ursprüngliche Heimat von Aronia melanocarpa ist Nordamerika, deshalb ist sie besonders frosthart.

Natürlich können Sie Aronia Pflanzen im eigenen Garten anbauen. Die Pflanze ist selbstbefruchtend, anspruchslos und wird bis zu 2,50m hoch. Aronia ist ein hübscher Zierstrauch. Im Frühling bezaubert er mit weiß blühenden Dolden und im Herbst mit einer wunderschönen gelb-roten Blattfärbung. Bekannte Sorten der Apfelbeere (Aronia melanocarpa) sind beispielsweise Aron, Viking und Nero. Es gibt aber auch eine Wildform.

Die Früchte enthalten besonders viel Mangan. Mangan ist ein für den Menschen wichtiges Spurenelement, welches dazu beiträgt, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Darüberhinaus sind die Aroniabeeren auch sehr vitaminreich.

In welcher Form kann man Aronia zu sich nehmen? Da die Beeren roh doch etwas herb sind, werden sie fast immer zu leckeren Köstlichkeiten weiter verarbeitet. Es gibt vielfältige Produkte aus Apfelbeeren, beispielsweise Aroniabeerensaft (Direktsaft/Muttersaft/Nektar), getrocknete Aroniabeeren, Aronia-Pulver, Kapseln und Trinkampullen zu kaufen. Weiterhin gibt es speziellen Tee aus Aroniatrester, Apfelbeere-Konfitüre und -Fruchtaufstrich, -Glühwein, Sirup, mit Zartbitter schokolierte Beeren und noch vieles mehr.

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Weinbeere

Japanische Weinbeere

Die Japanische Weinbeere ist pflegeleicht und sehr schmackhaft. Ursprünglich kommt die Weinbeere wie viele moderne und gesundere Beeren aus Asien. Das hat den Vorteil, daß sie kaum von heimischen Schädlingen befallen wird.

Ihr Aussehen erinnert ein bißchen an Brombeere und ihre rote Farbe an die Himbeere. Daher kommt auch der Zweiname Rotborstige Himbeere. Dazu glänzen die Beeren und sehen dadurch sehr appetitlich aus. Der Ertrag der Weinbeeren ist normalerweise recht hoch und der Geschmack aromatisch süß.

Der optimale Standort der Pflanze ist sonnig und der Boden kalkhaltig bis neutral. Ganz ideal ist es, wenn der untere Teil der Pflanze leicht im Schatten liegt, ähnlich wie bei der Clematis. Die Weinbeere benötigt nämlich viel Wasser zum Wachsen der 1-3 m langen Ranken, weshalb der Standort auch nie ganz austrocknen sollte.
Auch im Winter macht sich der Strauch der Weinbeere gut im Garten, denn ihr Stamm ist kräftig rot. Nicht nur deshalb eignet sich die Weinbeere zum Beranken von Zäunen, Gerüsten und Spalieren. Ein idealer essbarer Sichtschutz zu Ihren Nachbarn.

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Gooji-Beere – Bocksdorn

Goji-Beere

Die Goji-Beeren kommen aus Asien als Frucht der Langlebigkeit zu uns, wo sie u.a. bei Müdigkeit, Stress und Gedächtnisschwäche verwendet werden.

Doch man kannte die Pflanze schon früher in unseren Breiten unter dem Namen Gemeiner Bocksdorn (lycium barbarum) oder Wolfsbeere. Doch Vorsicht, es handelt sich nicht exakt um die gleiche Pflanze. Wer auf die Heilkräfte wert legt, sollte drauf achten, eine Goji-Pflanze mit dem lateinischen Namen Lycium chinensis zu erhalten. Fragen Sie auch im Fachhandel sicherheitshalber einmal mehr nach, ob es sich auch wirklich um die richtige Pflanze handelt.

Die Goji-Beere ist an sich selbstbefruchtend, doch eine andere Sorte erhöht den Ertrag. Die Ernte der Gojibeeren erfolgt von August bis Oktober.

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Vitalbeere aus China

Vitalbeere

Die Vitalbeere wird auch Chinabeere, Schisandra chinensis, Wu-Wei-Zi Beere oder Schisandra-Beere genannt.

In China ist die Vitalbeere eine der wichtigsten traditionellen Heilpflanzen. Aus diesem Grund gibt es den Extrakt schonlängst bei uns in Form von Kapseln zu kaufen. Nun erobert die Vitalbeere nach und nach auch unsere Gärten.

Die dekorative Pflanze ist Selbstbefruchter und gedeiht auch gut im Halbschatten. Im Winter wirft die pflegeleichte Pflanze ihre Blätter ab, die im nächsten Frühjahr neu wachsen. Die Früchte hängen in Trauben herunter und werden im Herbst geerntet.

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Preiselbeere und Cranberry

Preiselbeere
Cranberry

Die Preiselbeere (vaccinium vitis-idaea) kennt man wie die Heidelbeere schon immer in unseren Breiten. Sie wächst als kleiner Strauch, sozusagen als Zwergstrauch.

Die Cranberry (vaccinium macrocarpon) wurde erst in den letzen Jahrzehnten bei uns bekannt. Sie wird auch Kranichbeere oder großfrüchtige Moosbeere genannt. Die Cranberry wächst als Zwergstrauch, der auch als Bodendecker eingesetzt werden kann.

Wie Heidelbeeren benötigen Preiselbeeren und Cranberry-Sträucher im Garten einen sauren Boden, d.h. Sie besorgen sich am besten Moorbeeterde oder pflanzen die Sträucher in Ihr Rhododendronbeet.

Der Geschmack beider Beerenarten aus der Familie der Heidekrautgewächse ist herb-sauer und leicht Bitter, was einen wunderbaren Kontrast zu Fleisch, Wild, Geflügel oder Käse wie Camembert darstellt.

Auch die Inhaltsstoffe beider Beeren sind sich sehr ähnlich. Sie enthalten viele Ballaststoffe, Mineralstoffe, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe, z.B. Gerbstoffe und Polyphenole.

Was sind die Unterschiede zwischen Preiselbeere und Cranberry?
1. Cranberries sind deutlich größer als unsere heimischen Preiselbeeren.
2. Cranberries kommen aus Nordamerika, Preiselbeeren aus Europa und Asien
3. Cranberries weisen viel Fruchtfleisch aus, Preiselbeeren dagegen viele Samen
4. Preiselbeeren sind wesentlich unempfindlicher gegen Frost
5. Cranberry-Sträucher wachsen kriechend und sind daher gute Bodendecker, während Preisbeer-Sträucher aufrecht wachsen

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Cranberry – Pflanzen
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Jostabeere – halb und halb

Jostabeere

Die Jostabeere (Ribes x nidigrolaria), auch Jochelbeere oder Jochina, die eine Kreuzung aus Stachelbeere und schwarzer Johannisbeere ist. Auch der Name der Jo-Sta-Beere ist eine Mischung aus diesen beiden Arten.

Der Geschmack der Jostabeeren ist süß-säuerlich und erinnert stark an die schwarze Johannisbeere. Die Früchte sind jedoch größer und sehen ein wenig nach einer schwarzen Stachelbeere aus. Die Beeren schmecken sowohl frisch vom Strauch als auch zu Konfitüre oder Saft weiter verarbeitet.

Im Garten zeigen sich Jostabeeren robust und pflegeleicht, sie sind widerstandsfähig gegen viele Beerenkrankheiten.

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Taybeere – Tayberry

Taybeere

Die Him-Brombeere Taybeere oder mit englischem Namen Tayberry ist eine gelungene Kreuzung aus Himbeere und Brombeere.

Der Geschmack der Beeren ist aromatisch und süßlich, dabei aber auch recht sauer. So werden die Taybeeren oft lieber zu Marmelade/Konfitüre, Soßen oder anderen Fruchtzubereitungen weiter verarbeitet.

Die robuste Tayberry (Rubus fruticosus x idaeus) ist besonders kälteresistent und damit ideal für kühlere Lagen geeignet. Sie wächst ungefähr 1,5 m im Jahr. So können Sie die Taibeere gut an Zäunen, Mauern, Säulen oder Rankgerüsten hochranken lassen. Eine sehr wüchsige Pflanze. Der Standort sollte in der Sonne oder auch im Halbschatten liegen. Staunässe verträgt die Taybeere nicht. Ansonsten ist sie anspruchslos.

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Loganbeere

Loganbeere

Die dornenlose Loganbeere mit ihren dunkelroten, länglichen Beeren ist wie die Taybeere eine Kreuzung aus Brombeeren und Himbeeren. Auf den ersten Blick sehen die Loganbeeren aus wie Himbeeren, sind allerdings etwas dunkler und auch größer. Sie entstand durch Zufall in Kalifornien. Heute ist sie eine beliebte und immer öfter kultivierte Beere.

An den bis zu 5m langen Ruten trägt die Loganbeere (rubus loganobaccus) von Juli bis September. Sie ist selbstbefruchtend, jedoch erhöht eine zweite Pflanze den Ertrag, so wie es bei allen Beeren der Fall ist. Die Pflanze ist mit einem sonnigen oder halbschattigen Standort zufrieden. Für das Wachstum der Ruten ist viel Wasser nötig. Achten Sie aber darauf, daß keine Staunässe entsteht.

Der Geschmack der Beeren ist roh allerdings sehr sauer, weshalb sie gerne zu Marmelade und Konfitüre, Kuchen, Sirup oder Spirituosen und Wein eingekocht werden.

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Klassische Beeren

Neben den modernen Obst- und Beerensorten haben die alteingesessenen Beeren allerdings entscheidende Vorteile. Sie konnten sich über Jahrhunderte an unser heimisches Klima anpassen und lernen, auf die typischen Schädlinge zu reagieren.

 

Johannisbeere

Johannisbeere

Die Johannisbeere gehört ebenfalls zur Familie der Stachelbeergewächse. Sie ist äußerst robust, sie bekommt fast nie Krankheiten. Johannisbeeren wachsen bei jedem Wetter und Klima, ideal ist jedoch ein sonniger Standort. Selbst bei extrem kühlen und feuchten Wetter gedeiht die Pflanze prächtig. Aus diesem Grund wird sie auch gerne in kühleren Regionen wie Irland und Schweden in den Gärten angebaut. Der Boden sollte immer etwas feucht sein.
Je nach Sorte und Anbauregion belohnen die Beerensträucher das Warten ab Mitte Juni durch leckere rote, weiße und schwarze Beeren. Hochstämmchen sind recht beliebt und sehen gut aus, sind jedoch nicht so langlebig und auch nicht so ertragreich wie die klassischen Sträucher.

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Stachelbeere

Stachelbeere

Stachelbeeren schmecken lecker mit einer angenehmen Säure. Dank dieser eignen sich die Beeren sehr gut für Kuchen, Kompott und Marmeladen. Stachelbeeren gibt es je nach Sorte in grün, gelb oder rot.
Im Garten machen Stachelbeeren (Ribes uva-crispa) leider manchmal Probleme, da viele Sorten recht anfällig für Mehltau sind. Zum Glück gibt es allerdings auch viele neue Sorten, die mehr oder weniger resistent gegen diese Krankheit sind. Am besten wächst die Stachelbeere im Halbschatten. Der Standort sollte humusreich und nicht zu trocken sein.
Auch für die recht unbeliebten Stacheln der Beeren gibt es eine Lösung und zwar dornenlose Stachelbeeren.

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Himbeere

Himbeere

Himbeeren tragen je nach Sorte ein- oder zweimal im Jahr. Es gibt Sommer- und Herbsthimbeeren, wobei vor allem letztere immer beliebter werden. Einmal sind sie sehr pflegeleicht und andererseits auf Grund der Jahreszeit madenfrei. Alle Himbeeren sind wüchsig und vermehren sich selbständig. Wer das nicht möchtet, setzt am besten eine Sperre im Boden wie Betonplatten oder eine Wegbregrenzung. Wenn Sie die Himeeren teilen möchten, ist das leicht im Herst möglich.
Pflegeleicht sind die Herbsthimbeeren auf Grund des einfachen Rückschnittes. Da die klassischen Sorten jeweils an zweijährigen Trieben blühen und fruchten, muß man genau überlegen, welche Triebe man im Herbst beschneidet und welche nicht. Bei den Herbsthimbeeren kann man die gesamte Pflanze herunter schneiden, denn sie fruchtet auch an den neuen Trieben. Am besten ist es, wenn Sie diese Himbeeren gar nicht im Herbst beschneiden, sondern im frühen Frühjahr. Der Grund ist, daß die Pflanzen über den Winter noch die Energie aus den Blättern und Trieben zurückziehen. Im nächsten Jahr fruchten diese Himbeeren dann umso besser.
Wenn Sie die abgeernteten Zweige nicht schneiden, fruchten diese im nächsten Jahr noch einmal und zwar im Sommer. Im Herbst blühen sie dann noch einmal ein wenig und außerdem tragen dann natürlich auch die diesjährigen Triebe. Diese Vorgehensweise ist aber nicht unbedingt zu empfehlen, da die Sträucher dann insgesamt im Herbst weniger tragen. Außerdem gibt es zahlreiche wohlschmeckende Sorten Sommerhimbeeren.
Herbsthimbeeren können Sie übrigens auch im Kübel ziehen. Der Topf oder Kübel sollte aber schon 30-50 l Erde beinhalten. Im Winter den Topf geschützt platzieren z.B. an einer Hauswand oder Mauer.
Eine der beliebtesten Himbeersorten ist die ertragreiche „Autumn Bliss“.
Obwohl die Dornen der Himbeeren gar nicht so sehr stören, da sie sehr weich sind, gibt es bereits dornenlose Himbeeresorten.

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Brombeere

Brombeere
Brombeersorte Reuben
Rote Brombeere Dorman Red

Brombeeren gehören zu den beliebtesten Beerenfrüchten, die sowohl in der freien Natur wie auch in unseren Gärten zu finden sind.
Woran erkennt man, ob Brombeeren richtig reif sind?
Schauen Sie sich den Zapfenansatz unten an der Beere an. Wenn dieser sich blau färbt, ist die Beerenfrucht völlig ausgereift und das Aroma ist auf seinem Höhepunkt.

Welche Brombeer-Sorten gibt es und wie unterscheiden sie sich?
Die historische und vom Aroma her vorzügliche Brombeere „Theodor Reimers“ entwickelt leider besonders viele Stacheln, so daß für den Hausgarten eher modernere, da dornenlose Sorten empfehlenswert sind wie beispielsweise die Sorte Navaho®, die mit ein paar einfachen Bambusstäben gestützt sogar im Kübel auf Balkon oder Terrasse wächst und von Juli bis Oktober süße Früchte trägt.
Die Sorte Loch Ness® trägt von August bis September besonders große Brombeeren an bis zu 3m langen Trieben.
Etwas ganz Besonderes ist die Brombeersorte Reuben, denn sie fruchtet nicht wie andere Brombeeren an den 2-jährigen Ruten, sondern an den 1-jährigen Trieben. Das erleichtert das Beschneiden und hilft, Krankheiten vorzubeugen. Schneiden Sie die Pflanze einfach im Herbst nach der Ernte komplett herunter. Im darauffolgenden Jahr treibt die Brombeerpflanze neu aus und blüht sofort an den neuen Ruten. Die Sorte Reuben trägt von Mitte August bis in den Oktober hinein große Früchte, die süß-aromatisch schmecken.
Eine weitere süße und aromatische Sorte ist die widerstandsfähige Brombeere Chester Thornless®. Die Pflanze ist besonders frosthart und passt so gut an kalte und windige Lagen.

Eine ganz spezielle und neu gezüchtete Sorte ist die Rote Brombeere Dorman Red®, die sich an einem Spalier am wohlsten fühlt und Sie als Gärtner durch den hohen Ertrag erfreut. An den Anblick der himbeerähnlichen Früchte muß sich manch einer wohl erst gewöhnen. Automatisch assoziiert man die roten Beeren mit Unreife. Doch wenn Sie davon kosten, merken Sie schnell, wie aromatisch und lecker diese sind. Der Geschmack ist allerdings recht ungewöhnlich für eine Brombeere. Manche erinnert das Aroma an Maulbeeren.

Vor allem dornenlose Brombeeren liegen im Trend, denn man kann sie wesentlich besser pflücken und beschneiden als die Pflanzen mit Dornen.

Gelegentlich wird die Brombeere auch von Schädlingen wie die Brombeermilbe heimgesucht. Lesen Sie hier, was Sie dagegen tun können: Schädlinge an Beeren

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Dornenlose Beeren

Beeren ohne Dornen

Heutzutage sind viele Arten, die von Natur aus eigentlich Stacheln ausbilden, mittlerweile als Sorten ohne Stacheln oder mit weniger Stacheln/Dornen erhältlich. Neben dornenlosen Brombeeren gibt es nun auch dornenlose Himbeeren. Bei den Himbeeren stören zwar die nur kleinen und verhältnismäßig weichen Dornen kaum, trotzdem pflückt es sich leichter ohne Dornen. Seit kurzem gibt es sogar Stachelbeeren ohne Stachel: dornenlose Stachelbeeren.

Hier finden Sie alle Dornenlosen Beeren, die ursprünglich Dornen oder Stacheln hatten:
Dornenlose Beeren

 

Wildfrüchte – wilde Beeren

Wem die modernen Sorten nicht zusagen oder wer besonders viel Platz im Garten übrig hat, für den gibt es noch viele weitere Sorten. Neben den historisch interessanten Beeren wie die Elsbeere gibt es noch viele weitere Wildfrüchte: Sanddorn, Maulbeeren, Wald-Erdbeeren, die Früchte des Weißdorn und vor allem die folgenden:

 

Die Eberesche (Vogelbeere)

Eberesche

Immer populärer werden auch sogenannte Wilde Beeren wie die Eberesche, die auch als Vogelbeere bekannt ist.
Die Beeren der Eberesche haben einen herben Geschmack. Sie werden nicht roh genossen, sondern zu Marmelade, Likör oder Aperol verarbeitet. Wer die Beeren in der freien Natur sammelt, muß die recht starken Bitterstoffe in Kauf nehmen.
Es gibt mittlerweile jedoch auch schon Sorten mit weniger Bitterstoffen (Sorbus edulis), die Sie im eigenen Garten anpflanzen können. Zudem ist die Eberesche immer eine ganz besondere Zierde im Garten. Wer sie nicht essen möchte, dem bleibt sie als Schmuck den ganzen Winter über erhalten. Es sei denn, die Vögel ernten schon vorher alles ab. In diesem Fall haben Sie dann aber etwas Gutes für die Tiere im Garten getan.

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Die Schlehe

Schlehe

Auch Schlehen (Prunus spinosa) haben einen sehr herben und sauren Geschmack. Man kennt sie auch unter den Namen Schwarzdorn, Schlehdorn oder Deutsche Akazie.
Beliebt und bekannt sind diese Wildbeeren auf Grund der Liköre und Brände, die oft daraus hergestellt werden. Auch Schlehenwein ist recht bekannt.
Schlehen soll man erst nach dem Frost ernten, da sie dann bekömmlicher und weniger adstringierend (zusammenziehend) im Mund wirken.
In der Natur ist die Schlehe wegen ihrer sparrigen Wuchsart und der vielen Dornen eine gute Rückzugsmöglichkeit für Vögel und andere Kleintiere. Aus diesem Grund ist die Schlehe eher selten in usneren Gärten anzutreffen, obwohl sie im Frühling wunderschön blüht. Die Schlehe ist zu dieser Zeit schon von weitem zu erkennen, da zu dieser Jahreszeit im März/April sonst kaum andere Sträucher blühen. Aus diesem Grund ist sie auch eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten wie beispielsweise Schmetterlinge.
Für den eigenen Garten gibt neue großfrüchtige Sorten, die auf Pflaumen veredelt werden und schon vor dem ersten Frost reif werden.

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Die Hagebutte

Hagebutte

Hagebutten sind die Früchte der Rosen. Die Wildrosen (auch Heckenrosen) z.B. die Hundsrose, Kartoffelrose oder Apfelrose finden Sie vielerorts in der freien Natur. Sie können sie überall wild sammeln oder auch im eigenen Garten. Wenn Sie also Ihre Rosen nach der Blüte nicht abschneiden, werden sich unabhängig von der Rosensorte automatisch Hagebutten aus den Blüten entwickeln.

Je nach Sorte sind Hagebutten rundlich mit reichlich Fruchtfleisch oder schmal und länglich mit sehr wenig Fruchtfleisch. Man soll die Früchte nach dem ersten Frost ernten, denn steigt der Zuckeranteil. Die Hagebutten werden dann weich und können leichter verarbeitet werden, beispielsweise zu Marmelade/Konfitüre, Gelee, Mus oder Likör. Das Mus ist auch als Hagebuttenmark bekannt.

Hagebutten sind bekannt dafür, viel Vitamin C zu enthalten. Weitere Inhaltsstoffe sind Fruchtsäuren, Gerbstoffe, Pektin, Lycopin sowie Vitamine und Mineralstoffe. In den Hagebuttenkernen sind einige wertvolle Fettsäuren enthalten und so wird das Hagebuttenöl (Hagebuttenkernöl) zahlreichen Kosmetikprodukten hinzugefügt.

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Gemeiner Schneeball

Gemeiner Schneeball

Die kräftig rot leuchtenden, glänzenden Früchte des Gewöhnlichen oder auch Gemeinen Schneeballs (Viburnum opulus) sind entgegen der Volksmeinung nur roh giftig. Deshalb müssen Sie genau wie bei ihrem Verwandten, dem Holunder üblich, vor dem Verzehr erhitzt werden.

Zu Konfitüre/Marmelade, Gelee oder Saft weiter verarbeitet, schmecken die Beeren sehr lecker. In Russland wird der Gemeine Schneeball schon lange traditionell genutzt. Zu den Inhaltsstoffen gehören Gerbstoffe, Bitterstoffe, Pektin und Glycoside.

Wer die Beeren nicht verzehren möchte, dem dient der Strauch im Winter mit seinen wunderschön rot leuchtenden Beeren als dekorativer Schmuck im Garten. Außerdem stellen die Beeren ein gesundes Winterfutter für Vögel dar. Achtung, manche neu gezüchtete Schneeballsorten sind Hybride und bilden somit keine Früchte aus.

Die Beeren des Wolligen Schneeballs (Viburnum lantana) werden zwar auch zuerst rot, reifen dann aber schwarz aus.

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Holunder

Die Früchte des Schwarzen Holunders können genauso wie die des etwas selteneren Roten Holunders zu Saft oder Konfitüre eingekocht werden. Mehr erfahren Sie auf unserer Detailseite: Holunder.

 

Was tun gegen Schädlinge bei Beeren & Obst?

Vorbeugend gegen allerlei Schädlinge bei Obst und Beeren kann ein angesetzter Tee aus Rainfarn, Wermut und Baldrian wirken. Dieser Tee wirkt vor allem im Frühjahr angewandt allgemein stärkend für die Pflanzen.

Spruzit Schädlingsfrei

Bei Befall mit beißenden und saugenden Insekten aller Art kann Spruzit Schädlingsfrei von Neudorff mit seinen zwei Wirkmechanismen sehr hilfreich sein. Das enthaltene Rapsöl wirkt gegen erwachsene Insekten und das natürliche Pyrethrum gegen die Eier. Mit diesem Doppelmechanismus schieben Sie schon sehr vielen Schädlingen einen Riegel vor. Mögliche Schädlinge sind: Blattläuse, Spinnmilbe, Weiße Fliege, Thripse, Schildläuse, Wollläuse, Schmierläuse, Zikaden, Raupen, Käfer- und Blatt­wespenlarven.

Was hilft gegen die Brombeermilbe?

Brombeeren werden häufig von der Brombeermilbe oder Brombeergallmilbe (Acalitus essigi, Eriophyes essigi) befallen. Vorbeugend sollten Sie den Boden um die Pflanzen herum mulchen, damit er feucht und lebendig bleibt. Wenn Sie erst noch vor dem Kauf einer Brombeerpflanze stehen, entscheiden Sie sich für früh reifende Sorten, die naturgemäß weniger gefährdet sind.
Haben sich die Milben doch eingenistet, sind die Symptome die nicht mehr schmeckenden Früchte. Vorher süße Sorten schmecken extrem sauer bis bitter. Die meisten Beeren werden gar nicht richtig reif, sondern bleiben halb rot anstatt abzureifen.

Naturen Schädlingsfrei

Auch im Winter sterben die Schädlinge nicht ab, sondern sie überwintern sogar auf der Pflanze und in den neuen Knospen. Im zeitigen Frühjahr wachen sie auf und saugen Saft aus den noch jungen Brombeeren. Die betroffenen Beeren können dann später nicht mehr reif werden. Was können Sie dagegen tun? Im Herbst direkt nach der Ernte schneiden Sie die gesamte Pflanze bodennah ab und sammeln herumliegende Fruchtmumien unbedingt zusammen. Diese müssen unbedingt in der Mülltonne entsorgt werden (nicht in den Kompost werden!).

So 100% wirkt nichts gegen die Brombeermilbe, doch einige Mittel wirken wenigstens in den meisten Fällen. Im Handel gibt es natürliche Spritzmittel auf Basis von Rapsöl, die einigermaßen sicher gegen die Brombeermilbe wirkt. Dafür müssen Sie direkt im zeitigen Frühjahr mit dem regelmäßigen Spritzen beginnen. Eigene positive Erfahrungen haben wir mit dem Mittel Naturen Schädlingsfrei gemacht.

Weiterhin erkranken Brombeerpflanzen gelegentlich an Rutenkrankheiten sowie am sogenannten Rost. Der Rost ist eine Pilzkrankheit, die man durch orangene Flecken auf Ästen und Blättern erkennt.

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    Gabi Laut verschiedener Literatur hat der rote Holunder ebenfalls Heilwirkungen und lässt sich ebenso wie der schwarze Holunder zu Gelee und Säften verarbeiten, jedoch müssten auch... »
    in Holunder »
    Ellen ich wüßte gerne, ob der Rote Holunder - dunkelrote Blätter und rosa Blüten ebensolche Heilwirkungen hat, wie der Weiße. »
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    Sheryl Ich hatte vor ein paar Tage schlimme Magenkrämpfe. Das einzige war letztendlich tatsächlich Zitronengrastee mit Milch. Seitdem geht es mir wieder gut :) »
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    Gabi Auf mich hat das Zitronengras eine konzentrationsfördernde Wirkung. Ich mag den Tee, aber zum Lernen verwende ich lieber das ätherische Öl. »
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    Jana Ich trinke täglich grünen Tee. Erstmal morgens zum wach werden und dann nochmal am Nachmittag ein Tässchen. Der grüne Tee ist wesentlich verträglicher als Kaffee... »
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