Blütentee

Teeblüten, Blumen und Blütentee – duftend, farbenfroh und gesund

Genießen Sie die Vielfalt der blühenden und bunten Blumen und Blüten

Der Tee aus essbaren Blumen und Blüten – kurz Blütentee – liegt im Trend. Oft werden die Blüten nur aus optischen Gründen einem Kräutertee hinzufügt, frischen sie mit ihren bunten Farben doch jeden Tee auf. Aber damit wird man ihnen nicht so ganz gerecht, denn auch die Blumen und deren Blüten sind schmackhaft als Tee und verfügen teilweise über Heil-Wirkungen.

Blüten-Tee
Blütentee Zubehör

Trinken Sie oft Tee und brauchen mal eine Abwechslung von Rotbusch, Grünem Tee und Kräutern? Dann lassen Sie sich doch einfach von einer Blütenmischung verzaubern! Blütentees können Sie entweder fertig kaufen oder selbst sammeln und ganz nach Geschmack, Lust und Laune kombinieren und mischen.

Im Handel finden Sie zahlreiche Varianten an Blütentee und Teeblüten, die Sie mit den verschiedensten Farb- und Duftkompositionen überraschen. Da wird das Einfüllen ins Teesieb jedes Mal auf’s Neue zu einem angenehmen, farbenfrohen Erlebnis.

Die Blüten und Blumen für viele Teemischungen können Sie natürlich auch selbst sammeln – allerdings bitte nur abseits von stark befahrenen Straßen und gespritzten Äckern. Am besten eignen sich Blüten aus dem eigenen Garten oder dem Balkon.

 

Teeblüten – Teeblumen

Im Trend der Zeit liegen auch spezielle Teeblumen, auch Teeblüten oder Teerosen genannt. Diese Blüten beim sogenannten Erblühtee entfalten sich in der Tasse, sobald Sie mit wasser überbrüht werden. Eine gute Geschenkidee oder auch für den ganz speziellen Genuß, wenn man sich selbst einmal etwas Besonderes gönnen möchte.

Meistens handelt es sich bei den Teeblüten um Grünen, Schwarzen oder Weißen Tee. Manchmal werden diese Teeblüten mit anderen bunten Blüten verfeinert wie Jasmin, Hibiskus, Ringelblume, Lavendel, Lilie oder Rose.

Besonders gut wirken die Teeblumen in der gläsernen Teekanne und im klassichen Teeglas.

 

Blüten, Blumen und deren Heil-Wirkung

Dabei besitzen die meisten der für Tee geeigneten Blüten nicht nur ein angenehmes Aroma, sondern auch einen gewissen medizinischen Wert. Wer diesen kennt, kann seine Teebestandteile nach Geruch und Geschmack, aber auch nach ihrer Wirkung auf Körper und Psyche auswählen.

Es gibt so viele Blüten, die hübsch aussehen und nebenbei noch gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe besitzen.

Probieren Sie mal einen Blütentee nach Ihrem Geschmack!

Welche Blüten eignen sich für einen Tee?

Die intensiv duftenden Holunderblüten beispielsweise sollen die Abwehrkräfte stärken und schweißtreibend bei fieberhaften Erkältungskrankheiten wirken, genauso wie Lindenblüten mit ihrem herrlich süßen Geruch. Sie passen daher gut mit Hibiskusblüten oder Malvenblüten in einen Erkältungstee, gemeinsam mit Thymian, dem schleimlösende Eigenschaften nachgesagt werden.

Malvenblüten verleihen Ihrem Blütentee außerdem eine interessante blaue Farbe.

Manche Wirkungen sind schon Teil des Allgemeinwissens und werden traditionell angewendet, ob die jeweilige Wirkung nun wissenschaftlich bereits bewiesen wurde oder nicht.

So soll Lavendel einen harmonisierenden, entspannenden Effekt haben. Denken Sie an Lavendelkissen, Badezusätze oder Duftkissen.

Die gelben oder orangenen Ringelblumenblüten sollen insgesamt heilend und entspannend im Körper wirken. Auf jeden Fall erfreuen Sie Farben einen schon beim Aufgießen dieses Blütentees.

Wer hätte es gedacht, auch die Blüten von Stiefmütterchen und Hornveilchen sind essbar und eignen sich für einen Blütentee. Vorsicht jedoch, wenn Sie die Pflanzen im Blumengeschäft gekauft haben, denn diese sind so gut wie immer mit Pestiziden behandelt worden. Aus diesem Grund sollten Sie diese Blumen nicht für Tee verwenden. Besser, Sie säen die Blumen selbst aus.

Hopfenblüten sollen beruhigend wirken, weshalb man den Tee vor allem abends genießen sollte.

Zu einem Abendtee passen auch Kamillenblüten. Kamille soll entkrampfend wie entspannend wirken und in größeren Mengen sogar stimmungsaufhellend.

Zu den leuchtend gelben Blüten des Johanniskrauts hat sich ebenfalls eine stimmungsaufhellende Wirkung herumgesprochen, jedoch müssen die Blüten bzw. das enthaltene Johanniskrautöl hierfür über längere Zeit eingenommen werden. Zerreibt man eine Blüten zwischen den Fingern, tritt dieses rötliche Öl sofort aus und lässt sich nur schwer abwaschen.

Manchmal geht es gar nicht um eine Heilwirkung, sondern der direkten Wirkung auf die Psyche und Wohlbefinden. So soll Zitronenmelisse stimmungsaufhellendend wirken. Ob wissenschaftlich bewiesen oder nicht, schon wenn man an den zitronigen Blättern riecht, empfindet man dies meist als angenehm. Zwar sind es bei der Melisse gar nicht die Blüten, sondern die Blätter, die verwendet werden. Jedoch passen diese ausgezeichnet zu allen vorgenannten Blüten. Auch die Blüten sind essbar, jedoch eher klein und unscheinbar.

Auch die Pfefferminze und andere Minzsorten lassen sich gut mit Blütentee kombinieren. Zwar werden auch hier meist die Blätter verwendet, jedoch haben die Blüten das gleiche Aroma, teilweise sogar noch stärker. Wer die Minze im Garten hat, kann die Blüten auf jeden Fall nutzen, da sie essbar sind.

Das gilt ebenso für die blau-violetten Blüten des Salbei sowie für die Rosmarin– und Thymian-Blüten.

Selbst die kleinen, zarten Gänseblümchen können Sie als Blüten-Tee aufbrühen. Ihnen wird nachgesagt, daß sie Haut und Schleimhäute von innen und außen erfrischen und reinigen.

Kornblumen-Blüten enthalten Bitterstoffe wie auch Gerbstoffe und sollen so die Verdauung unterstützen. Früher hat man sie auch wegen ihrer angeblich positiven Wirkung auf Haut und Schleimhaut verwendet. Die modernen Ziersorten sollen allerdings nicht die genannten Wirkungen entfalten können.

Zwar sollen auch Rosenblüten eine Heilwirkung haben, doch man fügt sie schon allein wegen des angenehmen Aromas gerne einem Kräutertee zu oder brüht sie allein oder mit anderen Blüten auf. Es scheint andere Tees zu veredeln.

Desweiteren können Sie für Ihren Blütentee auch Habichtskraut, Taubnesseln, Speise-Chrysantheme, Schafgarbe, und unzählige andere Blüten verwenden, vor allem wenn diese ohnehin schon in Ihrem Garten wachsen. Die Auswahl für Teemischungen ist so groß, dass garantiert keine Langeweile aufkommt.

 

Zubereitung von Blütentee

Verwenden können Sie sowohl ganz frisch gepflückte als auch getrocknete Blüten.

Wenn Sie die Blüten mit kochendem Wasser überbrühen, können Sie schon den dabei aufsteigenden Duft genießen. Oft bleiben die Farben der Blüten im Tee erhalten. Der Duft weckt Träume von Sommer, Sonne und blühenden Wiesen, über denen Schmetterlinge gaukeln…

Was tun mit frischen Blüten aus dem Garten?

Wenn Sie zu viele Blüten zur Verfügung haben, als das Sie diese alle frisch als Tee aufbrühen können, eignen sich alle genannten Blüten auch zum Trocknen. So können Sie sich einen Vorrat für den Winter anlegen und haben so das ganze Jahr über genügend Blütenblätter für Ihren Blütentee zur Verfügung.

Und wer noch mehr Blüten zur Verfügung hat, als man für Tee nutzen kann, der kann die Blütenmischungen in gutem Öl ziehen lassen. Dann können Sie dieses Blütenöl als natürlich duftendes Körperöl oder als exquisite Salatsoße verwenden.

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