Kräuter

Teekräuter, Wildkräuter, Heilpflanzen, Gewürze und Küchenkräuter

Küchenkräuter, Heilkräuter und Wildpflanzen zu verwenden und selbst an zu bauen liegt voll im Trend.

Kräuter Tee

Ob im Kräutergarten hinter’m Haus, in einer Kräuterspirale oder einem Duftweg im Garten, im Blumenkasten, auf dem Balkon oder selbst auf kleinstem Raum – auf der Fensterbank. Mit Hilfe einer Etagere oder Hänge-Ampel lässt sich immer noch ein bisschen Platz für ein paar kleine Pflanzen finden.

Dafür gibt es jeden Grund, um Kräuter selbst zu ziehen: Frische, Geschmack, Gesundheit… und nebenbei sind fast alle blühenden Kräuter ein gefundenes Fressen für Insekten.

Kräuter Tee Zubehör

Die meisten Kräuter können sowohl als Tee, als Pflanzenauszug oder Extrakt, in einer Duftlampe als ätherisches Öl, als Kräuterkissen oder als Badezusatz genossen werden.

Teekräuter

Als Teekraut eignen sich sehr viele Kräuter und dienen dabei entweder als Heilkraut oder Genussmittel – oder beides gleichzeitig. Fenchel, Kamille oder auch schwarzer Tee und grüner Tee können Wohlbefinden wie Gesundheit steigern.

Die Phytotherapie oder auf gut Deutsch auch Pflanzenkunde genannt ist eine der ältesten Medizinlehren überhaupt, denn schon in der Antike wurden allerlei Beschwerden mit bestimmten Heilkräutern kuriert und behandelt. Die Phytotherapie, die Pflanzenheilkunde, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. In einer Welt voller Chemie entdecken die Menschen die alte Heilkraft der Pflanzen wieder, die unsere Großeltern noch sehr gut kannten. Immer mehr interessieren sich die Menschen unserer Zeit für Kräuter und Hausmittel, die für die vorhergehenden Generationen noch ganz natürlicher Bestandteil des täglichen Lebens waren.

Kräuter - Huflattich und Spitzwegerich
Kräuter wie Spitzwegerich und Huflattich werden traditionell
bei Husten als Tee getrunken

Kräuter
Tee
Nahrungsergänzungen

Kräutertee

Heute spielen Kräutertees bei der Behandlung vieler kleiner Widrigkeiten wieder eine große Rolle, doch sie dürfen auch auf eine lange Geschichte zurückblicken bzw. sind aus der Geschichte der Menschen und der Medizin gar nicht wegzudenken. Gerade die Naturheilkunde und die traditionelle chinesische Medizin schwören auf die Wirkungsweise von Kräutertees. So ist es nicht verwunderlich, daß in fast jeder gut bestückten Hausapotheke auch einige Kräutertees zu finden sind.

Kräutertee – Zubereitung

Die Zubereitung eines Kräutertees ist denkbar einfach: das frische oder getrocknete Teekraut in eine Kanne geben und dann das kochende Wasser drüber gießen. Je nach Teesorte und persönlichem Geschmack einige Minuten ziehen lassen und dann den Tee durch ein Sieb abgießen.

Für einige Kräuter empfiehlt sich ein Kaltauszug, wobei mehr wertvolle Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Ein Beispiel dafür sind Malvenblüten, die einige Stunden lang oder besser über Nacht in kaltes Wasser eingelegt, durch ihre Schleimstoffe Beschwerden lindern, die beim Übergießen mit heißem Wasser zerstört werden würden.

Der Kräutertee, als Vorreiter zum klassischen Tee

Noch bevor sich der klassische Tee im siebzehnten Jahrhundert in Europa durchsetzen konnte, war der Kräutertee als Arznei- und Heilmittel schon da. Aufzeichnungen aus dem 5. Jahrhundert vor Christus erzählen von Heilpflanzen, die in Wasser oder Wein eingelegt wurden. Erst seit etwa 200 Jahren gibt es den Kräutertee, so wie Sie ihn heute auch kennen. Heute wird der Kräutertee nicht nur bei jahreszeitlichen Beschwerden eingesetzt sondern beispielsweise auch bei Menstruationsbeschwerden, Magenschleimhautentzündung, Erkältung oder Stillproblemen.
Auch wenn es sich bei einem Kräutertee um ein reines Naturprodukt handelt, sollten Sie sich vor einer Behandlung von einem Fachmann beraten lassen oder sich ausreichend selbst informieren.

 

Küchenkräuter und Gewürze

Viele Kräuter und auch Heilkräuter werden im täglichen Leben in der Küche als Gewürze verwendet, um einen aromatischen oder besonderen Geschmack an das Essen zu bekommen.

In der Küche werden als Gewürze sowohl Kulturpflanzen wie auch Wildkräuter verwendet. Diese sogenannten Küchenkräuter können zum Großteil im eigenen Garten angebaut werden, wie beispielsweise Zitronenverbene, Melisse, Pfefferminze, Liebstöckel und Chili als auch mediterrane Kräuter wie Thymian, Bohnenkraut, Rosmarin, Lavendel, Salbei, Basilikum, Majoran und Oregano, Estragon und Dill. Der Blutampfer liegt mit seinen schmucken rot geäderten Blättern sowohl als Zierpflanze wie auch als Küchenkraut im Trend.

Auch die Petersilie darf in keinem Küchengarten fehlen. Sie sollten dieses Küchenkraut jedes Jahr an einem anderen Standort aussäen, da sie sonst nicht so gut wächst. Nach 4 Jahren darf sie allerdings wieder an die gleiche Stelle. Der Standort sollte halbschattig sein. Volle Sonne verträgt sie genauso wenig wie einen Schattenplatz. Ansonsten ist die Petersilie relativ anspruchslos, wenn sie denn einmal gekeimt hat und gut gewachsen ist. Dafür darf sie nicht zu feucht und nicht zu trocken stehen. Als Dünger schätzt das Kraut ein wenig Kompost, aber keine tierischen Dünger wie Mist.

Die Staudensilie (ligusticum scoticum) wird auch Schottischer Liebstöckl oder Mutterwurz genannt – sie wird in den letzten Jahren verstärkt als Ersatz für die nicht ganz so pflegeleichte Petersilie nachgefragt. Ein weiterer Vorteil: die Staudensilie ist winterhart und robust. Obwohl man im Herbst regelmäßig denkt, die Staude wäre eingegangen, sind im späten Frühjahr des nächsten Jahres spätestens Ende April oder Anfang Mai wieder gesunde und kräftige Blätter zu sehen. Der Geschmack erinnert an Petersilie und auch an Liebstöckel (Maggikraut). Es handelt sich um keine Neuzüchtung, sondern um ein in Schottland vorkommendes Wildkraut und traditionell in der Küche verwendetes Gewürz.

Andere Kräuter sammelt man auf Grund ihres häufigen Vorkommens lieber in freier Natur, wie beispielsweise Huflattich, Johanniskraut, Löwenzahn, Sauerklee, Schafgarbe, Frauenmantel, Gundermann oder Bärlauch.

Diese und viele andere Küchengewürze geben vielen Gerichten nicht nur den richtigen Pfiff, sondern die meisten verfügen auch über Heilkräfte. Beispielsweise passen Gewürze oft nicht nur geschmacklich zu bestimmten Gemüse- und Fleischsorten, sondern fördern gleichzeitig auch die Verdauung. Die ganzen bei uns üblichen mediterranen Kräuter wie Rosmarin, Salbei und Thymian verfügen unter anderem über eine verdauungsfördernde (verdauungsanregende) Wirkung.

Gold-Thymian
Thymian gibt es in vielen Variantien, hier der Gold-Thymian

Auch Nahrungsmittel wie Kräutersalz und Kräuterzucker, Limonade, Marmelade, Saft, Likör, Hustensirup sowie  in Essig oder Öl eingelegte Leckereien können Sie mit Hilfe von Blättern, Blüten und Früchten aus der Natur leicht herstellen.

Selbstgemachte Kräutermischungen in verschiedenen Geschmacksrichtungen vereinfachen die Verwendung der Gewürze beim Kochen und eigenen sich gut als Geschenkidee für Freunde und Verwandte. Beliebt sind auch frische Kräuterbutter und –pesto, wobei durch die schonende Zubereitung besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Viele der Küchenkräuter und Gewürze sind gleichzeitig Heilkräuter, so beispielsweise Thymian, Fenchel und Anis. Dank ihrer ätherischen Öle wirken diese Kräuter krampflösend und schleimlösend und fördern so das Abhusten. Empfehlenswert ist es, diese Kräutertees mit Honig zu trinken.

Essbare Blumen

Auch das gemeine Gänseblümchen kann klein gehackt auf Brot oder im Salat Vitamine wie Mineralstoffe liefern und dabei auch noch schön würzig schmecken. Ebenfalls essbar wie auch gesundheitsfördernd sind zarten Blätter und Blüten von Ringelblume, Rose, Veilchen und Kapuzinerkresse.
Selbst exotischere Blumen wie der Rote Sonnenhut (Echinacea) und die Passionsblume verfügen oft über gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Das heisst aber nicht, dass alle Blüten generell essbar sind. Informieren Sie sich vor dem Verspeisen und Verarbeiten immer genau!

Hier finden Sie mehr Informationen zur Verarbeitung von Blumen und Blüten

 

Gartenkräuter

Wenn Sie einen Garten Ihr eigen nennen, wachsen dort sicher schon ohne Ihr Zutun einige essbare Kräuter wie beispielsweise Löwenzahn, Brennnesseln, Giersch, Spitzwegerich, Melde oder Vogelmiere, die Sie allesamt als Salat oder Salatgewürz genießen können sowie in Kräuterquark und Kräuterbutter. Am besten schmecken meist die ganz jungen Triebspitzen und Blätter.

Sogar ein Blick auf den Rasen lohnt sich. So finden bisher als Unkräuter verkannte gesundheitsfördernde Blättchen endlich den Weg in Ihre Salatschüssel.

Vom Löwenzahn lässt sich beispielsweise die ganze Pflanze nutzen: die Blütenblätter schmecken lecker einfach so auf Brot (je nach Geschmack mit Salz oder Zucker) oder auch im Tee. Die zarten, jungen Blätter isst man als Salat(beigabe) oder einfach so mit Quark/Butter und Kartoffeln. Vor allem im März/April schmeckt das sehr lecker, bevor sie bitter werden. Danach finden Sie Verwendung im Tee. Die Wurzeln können kleingehackt aufgekocht und ebenfalls als Tee genossen werden oder man hackt sie klein und trocknet sie für später. Die Bitterstoffe helfen der Verdauung. Selbst die Stengel sind essbar, so soll ein Halm morgens als erstes gegessen, die Lebensgeister wecken und der Leber gut tun.

Bohnenkraut
Kräuter mit knorrigen Ästen wie Bohnenkraut benötigen viel Sonne

Winterhart oder nicht?

Die gewünschten Kräuter für Ihren Kräutergarten gibt es als Samen oder als kleine Pflanze zu kaufen. Doch Vorsicht, nicht alle davon sind in unseren Breiten auch winterhart. Basilikum beispielsweise lässt sich leicht jedes Frühjahr erneut aussäen, während Zitronenverbene im Haus überwintern muss. Rosmarin kann man an geschützter Stelle im Garten überwintern lassen, wenn man ihn mit ein paar Zweigen, Laub oder speziellem Vlies schützt.

Es gibt einjährige, zweijährige und mehrjährige Kräuter. Hinzu kommt, dass manche mehrjährigen Gartenpflanzen bei uns oft nur einjährig angebaut werden, zum Beispiel Basilikum.

Beachten Sie die individuellen Ansprüche jeder einzelnen Pflanze bezüglich der passenden Licht-, Luft- und Bodenverhältnisse. Generell empfiehlt sich für Gewächse, die an südliche Sonne gewöhnt sind, ein sonniger Platz an einer Mauer oder Hauswand, so dass sich ihr Aroma voll entfalten kann.

 

Zubereitung von Kräutersalz

Aus vielen aromatischen und wohlschmeckenden Kräutern lässt sich ein Kräutersalz herstellen. Das macht Sinn, denn Salz ist ein wichtiger Geschmacksträger. Es auch ist immer eine gute Geschenkidee, die zudem auch kurzfristig hergestellt werden kann.

Hinsweis: Verwenden Sie immer getrocknete Kräuter, da ansonsten das Salz sofort verklumpt. Trotzdem spricht einiges für frische Kräuter, da doch noch mehr Aromastoffe enthalten sind. Geben Sie einfach ein paar Reiskörner dazu, dann verstopft der Salzstreuer trotzdem nicht.

Das Rezept ist schnell erklärt:
Mischen Sie 200 g Salz (Meersalz oder Steinsalz) mit 20 g Kräutern, wobei Sie natürlich auch mehrere Kräuter miteinander kombinieren können. Hier gilt: einfach testen, was Ihnen am besten schmeckt. Dazu mischen Sie die getrockneten Kräuter mit einem Löffel unter das Salz, sodaß diese dabei automatisch auch zerkleinert werden. Zwar könnte man die Kräuter auch vorher schon mörsern oder mit den Händen zerreiben, wenn sie trocken genug sind. Am besten verteilt sich das Aroma aber in dem Salz, wenn man es beim Umrühren mit dem Salz verkleinert. Wenn Sie also einen Mörser verwenden möchten, dann mörsern Sie das Salz zusammen mit den Kräutern.

Hinweis: Wer es intensiver mag, kann auch die doppelte Menge an Kräutern verwenden oder sogar noch mehr. Wer zudem mit Salz sparen möchte, kann bis zu 50% Kräuter verwenden.

Natürlich können Sie Kräutersalz auch online bestellen oder im Geschäft kaufen, hier finden Sie es: Kräutersalz bei amazon und Kräutersalz bei ebay.

Das eigene Kräutersalz ist aber schnell gemischt und lecker und man weiß genau, was enthalten ist! Außerdem haben Sie bei im Supermarkt keinen Einfluss auf die enthaltenen Kräuter. Andererseits gibt es auch hochwertige Kräutersalze (vor allem in Bio-Qualität) und mit Kräutern, die Sie nicht selbst im Garten oder in Ihrer Umgebung finden. So können Sie mit gekauftem Salz testen und es bei Bedarf später nach eigenem Gusto selbst herstellen.

Welche Kräuter eignen sich für Kräutersalz?

Grundsätzlich kann man mit jedem Gewürz, mit dem man sowieso schon kocht, auch ein Kräutersalz herstellen.

Thymian, Rosmarin, Basilikum, Dill, Muskat, Kardamom, Fenchel, Bärlauchblätter, Bohnenkraut, Liebstöckl (Maggikraut), Petersilie, Kerbel, Schnittlauch, Estragon usw.

Wer selbst nicht so kreativ beim Kombinieren verschiedener Kräuter ist, finden auch tolle Bücher mit Rezepten bei amazon: Kräutersalz-Rezepte

 

Zubereitung von Kräuterzucker

Nach gleichem Rezept wie das Salz können Sie auch Kräuterzucker herstellen. Auch dieser ist immer eine gute Geschenkidee als schnell hergestelltes Mitbringsel. Der Kräuterzucker eignet sich zum Aromatisieren von Süßspeisen, Getränken, Eis und Desserts, denn Zucker ist ein Geschmacksträger.

Wer das aus gesundheitlichen Gründen tun möchte, sollte überleben, ob er Birkenzucker (Xucker/Xylit), Erythrit oder Stevia anstatt dem gewöhnlichen Haushaltszucker verwendet.

Nach der Zubereitung lassen Sie den Zucker mit den Kräutern noch ein paar Tage, besser einige Wochen stehen, damit sich das Aroma richtig verteilt. Ab und zu umrühren. Wer nicht so viel Zeit hat, kann die Zucker-Kräuter-Mischung auf ein Backblech verteilen und 2-3 Stunden bei 40-50 Grad backen. Danach in ein Glas füllen und gut umrühren. Eventuell entstandene Bröckchen zerkleinern.

Welche Kräuter eignen sich für Kräuterzucker?

Das kommt einerseits auf Ihren ganz persönlichen Geschmack, andererseits auf den Verwendungszweck an.

Für den süßen Zahn eignen sich Lavendel, Zitronenmelisse, Orangenschale/Pampelmusenschale/Zitronenschale, Mädesüß, Kardamom, Muskat, Basilikum, Waldmeister, Pfefferminze sowie alle anderen Minzarten.

Und wer jetzt denkt, er hätte noch nie Kräuterzucker probiert, hat vielleicht doch schon mal eine Süßspeise mit Vanillezucker oder mit Zimt + Zucker gegessen!

Für das Würzen von deftigen Speisen bieten sich Thymian und Zitronenthymian, Majoran, Oregano, Salbei und Rosmarin an. Aber auch Kardamom und Muskat eignen sich für viele Gerichte. Natürlich ist auch Chili sehr gut für eine Würzmischung geeignet.

 

Heilpflanzen

Aus Kräutern lassen sich neben Tees und Lebensmittel auch eine Reihe weiterer nützlicher Hausmittel und Salben sowie pflegende Kosmetika zubereiten. Paradebeispiel dafür ist der Lavendel, den Sie sowohl in Teemischungen wie auch in Cremes, Parfum, Hausmitteln und vielen anderen Produkten wieder finden.

Es gibt unzählige Kräuter und Pflanzen, die über eine Heilwirkung verfügen. Eine davon finden Sie links im Menü.

Kräuter: Majoran und Lavendel Blüten
Blühende Kräuter sind ideale Bienenweide. Hier Lavendel und Majoranblüten

Doch zählen zu den hilfreichen Pflanzen bei weitem nicht nur die Heilkräuter, sondern auch Früchte, Samen und andere Pflanzenteile können zum Nutzen Ihres körperlichen und seelischen Wohlbefindens eingesetzt werden. Sogar Heilpilze werden immer populärer und manche von ihnen wachsen sogar überall in unseren Wäldern.

Hier finden Sie eine Liste der wichtigsten Kräuter und Heilpflanzen.

Bei Verstopfungen kann sich Leinsamen bewähren, den es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt. Es gibt Leinsamen sowohl als ganze Körner, teilgeschrotet oder geschrotet und aufgeschlossen. Leinsamen soll die Verdauung anregen und aktivieren. Für die verdauungsfördernde Wirkung weichen Sie die ganzen Samen ein paar Stunden in Wasser ein und schlucken sie dann ohne Kauen. Das wirkt fast garantiert.

Zu den wild wachsenden und gesunden Beeren gehören unter anderem Heidelbeeren, Weißdorn-, Goji-  und Holunderbeeren. Sogar die Früchte der Eberesche, die sogenannten Vogelbeeren, sind essbar und schmecken als Mus besonders lecker zu Wild – eine echte und vor allem einheimische  Alternative zu Preiselbeeren.

 

Kräuter helfen auch beim Gärtnern

Kräuter helfen nicht nur dem Menschen, sondern erweisen sich auch als nützlich für die Gesundheit Ihres Gartens. Aus einer Reihe Kräuter können Sie sogar Dünger selbst herstellen: Jauchen, Brühen oder Aufgüsse können Ihre Pflanzen vor Krankheiten schützen und sie mit wichtigen Nährstoffen versorgen. Als besonders wirksam hat sich ein Sud aus Brennnessel oder Beinwell erwiesen, ein Sud aus Ackerschachtelhalm stärkt die Blätter und kann, im Frühjahr angewendet, vorbeugend gegen allerlei Schädlinge wirken sowie diese später im Jahr auch vertreiben helfen.
Hier erfahren Sie mehr über die Zubereitung und die Wirkungen der Kräuter: Jauchen, Brühen & Tee selber machen

 

Preise und Auszeichnungen für Kräuter und Heilpflanzen

Duftpflanze des Jahres – vergeben durch das Projekt theSCENTEDdrop. Bisher bekamen die Auszeichnung Thymian, Melisse, Salbei und der Lavendel.

Arzneipflanze des Jahres – vergeben durch den Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde, Universität Würzburg, Institut für Geschichte der Medizin. Bisher bekamen die Auszeichnung Kamille, Zitronenmelisse, Knoblauch, Buchweizen, Arnika, Mäusedorn, Artischocke, Pfefferminze, Kürbis, Thymian, Hopfen, Roßkastanie, Fenchel, Efeu, Passionsblume, Süßholz, Kapuzinerkresse, Spitzwegerich, Johanniskraut und Kümmel.

Heilpflanze des Jahres – vergeben durch den Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Paracelsus. Bisher bekamen die Auszeichnung Weißdorn, Spitzwegerich, Johanniskraut, Huflattich, Brennnessel, Ackerschachtelhalm, Salbei, Königskerze, Rosmarin, Thymian, Kamille, Mistel, Schafgarbe, Lein, Tausendgüldenkraut, Zitronenmelisse, Duft-Veilchen, Lavendel, Ringelblume, Gewürznelke (ein Baum), Koloquinte, Damaszener-Rose, Anis, Zwiebel und der Kubeben-Pfeffer.