Mate Tee

Matetee – Trank der Götter und guten Gesundheit

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Mate Tee Zubehör

Der derbe Strauch aus Südamerika verbirgt einen Schatz an positiven Überraschungen

Als vor etwa 1000 Jahren die unsterblichen Götter den Südamerikanern den Matestrauch schenkten, haben sie dabei gleichzeitig auch uns modernen Menschen ein Geschenk gemacht. Denn das sagenumwobene Gewächs ist so voller gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe, dass man es gut und gerne zum internationalen Alltagsgetränk erheben könnte.

Schon bei der Zusammensetzung der Mineralien im Mate fällt auf, dass sie wie geschaffen scheint, Mineralverluste beim Menschen auszugleichen. Vor allem die Konzentrationen an Magnesium, Kalium und Kalzium sind denen im menschlichen Schweiß sehr ähnlich. Daher bescheinigen Sportwissenschaftler dem Mate eine hervorragende Eignung als isotonisches Getränk.

Aktuelle Forschungen haben zudem eine beeindruckende Fülle an sekundären Pflanzenstoffen im Mate entdecken können. Diesen wird eine zellschützende und vor allem auch krebsvorbeugende Wirkung zugeschrieben. In den Mateblättern finden sich zum Beispiel Carotinoide in bemerkenswerter Menge, eine durch das Beta Carotin allseits bekannte Gruppe unter den sekundären Pflanzenstoffen. Sie sind außerdem auch noch für Augen, Haut und Schleimhäute von überaus großer Bedeutung.

Daneben ist auch das als “Herzschutzstoff“ bezeichnete Rutin ein wichtiger Inhaltsstoff des Matetees. Es gilt als gefäßstabilisierend und blutdruckregulierend und soll die Sauerstoffversorgung des Körpers verbessern.

Die ebenfalls in recht hohen Mengen enthaltenen Gerb- und Bitterstoffe ermöglichen zum Einen eine äußerliche Verwendung des Matetees bei Hautirritationen. Ihre innerlichen Auswirkungen sind aber wohl vor allem für Menschen mit Übergewicht interessant: Sie werden nämlich als Appetitbremser eingesetzt. Etwa eine Stunde vor den Mahlzeiten getrunken, soll Matetee seine hungerstillende Wirkung voll entfalten können – ein Versuch lohnt sich sicher allemal und kann bei all den positiven Bestandteilen doch eigentlich nur gut tun.

Matetee enthält auch Koffein, das Matein, welches allerdings als milder als die Varianten in Schwarzem Tee oder Kaffee gilt. Dies vor allem, weil es in den Blättern an spezielle Säuren gebunden und so im Körper langsamer und gleichmäßiger freigesetzt wird. Aus dem relativ hohen Mateingehalt erklärt sich auch die schon von den Ureinwohnern geschätzte aktivierend-anregende, kreislaufstärkende Wirkung der Mateblätter.

Neben all den genannten werden derzeit noch zahlreiche weitere positive Effekte des Mate für die menschliche Gesundheit erforscht. Es scheint sich also durchaus zu lohnen, dem Südamerikaner einen Platz auf der täglichen Getränkeliste zu geben – und zwar nicht um unsterblich, sondern einfach, um ein kleines bisschen gesünder zu werden!

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    Gabi Laut verschiedener Literatur hat der rote Holunder ebenfalls Heilwirkungen und lässt sich ebenso wie der schwarze Holunder zu Gelee und Säften verarbeiten, jedoch müssten auch... »
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    Ellen ich wüßte gerne, ob der Rote Holunder - dunkelrote Blätter und rosa Blüten ebensolche Heilwirkungen hat, wie der Weiße. »
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    Sheryl Ich hatte vor ein paar Tage schlimme Magenkrämpfe. Das einzige war letztendlich tatsächlich Zitronengrastee mit Milch. Seitdem geht es mir wieder gut :) »
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    Gabi Auf mich hat das Zitronengras eine konzentrationsfördernde Wirkung. Ich mag den Tee, aber zum Lernen verwende ich lieber das ätherische Öl. »
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    Jana Ich trinke täglich grünen Tee. Erstmal morgens zum wach werden und dann nochmal am Nachmittag ein Tässchen. Der grüne Tee ist wesentlich verträglicher als Kaffee... »
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